Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese Geschäftsbedingungen gelten nur für den Geschäftsbereich Real Estate Development:

1. Vorkenntnis
Ist dem Käufer/ Mieter/ Pächter(nachfolgend auch Kunde) ein von Moritz Gruppe GmbH (nachfolgend auch Makler) angebotenes Objekt bereits bekannt, so hat er dies der Moritz Gruppe GmbH innerhalb von 5 Tagen nach Absendung des Angebotes bzw. nach mündlicher oder telefonischer Information durch Moritz Gruppe GmbH über das Objekt schriftlich mit Angabe von welcher Person oder Firma mit vollständiger Adresse mitzuteilen. Erfolgt die Mitteilung der Vorkenntnis nicht frist- oder formgerecht, so ist eine Berufung auf Vorkenntnis unzulässig. Maklerprovision ist dann auch bei Vorkenntnis zu zahlen.

2. Doppeltätigkeit
Der Makler darf sowohl für den Verkäufer als auch für den Käufer tätig werden.

3. Verbot von Weitergabe
Unsere Angebote sind streng vertraulich. Sämtliche Informationen einschließlich der Objektnachweise des Maklers sind ausschließlich für den Kunden bestimmt. Diesem ist es ausdrücklich untersagt, die Objektnachweise und Objektinformationen ohne ausdrückliche Zustimmung des Maklers, die zuvor schriftlich eingeholt werden muss, an Dritte weiterzugeben. Verstößt der Kunde gegen diese Verpflichtung und schließt der Dritte oder andere Personen, an die der Dritte seinerseits die Informationen weitergegeben hat, den Hauptvertrag ab, so ist der Kunde verpflichtet, dem Makler die mit ihm vereinbarte Provision zzgl. Mehrwertsteuer zu entrichten, soweit der Makler keine Provision des Dritten oder der anderen Person erhält. Dies gilt auch für Vollmacht- und Auftraggeber des Interessenten.

4. Provisionszahlung
Es werden folgende Maklerprovisionen vom Käufer, Mieter oder Pächter an Moritz Gruppe GmbH nach Vertragsabschluß gezahlt, sofern keine andere schriftliche Vereinbarung getroffen wurde.

  • 6% mindestens jedoch € 3.000,– jeweils zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer bei Kauf von Grundstücken/Häusern/Wohnungen/ Gewerbeimmobilien auf Eigentum- oder Pachtland.
  • 5% bei Nachweis von Erbbaurechten, berechnet vom Grundstückswert.
  • Bei Vermietung und Verpachtung zahlt der Mieter oder Pächter 3 Netto-Monatskaltmieten zzgl. der gesetzl. Mehrwertsteuer.
  • Bei Wohnungsvermietung ohne gewerbliche Tätigkeit zahlt der Mieter 2 Netto-Monatskaltmieten zzgl. der gesetzl. Mehrwertsteuer.

Bei Aufnahme von Besprechungen mit dem Verkäufer oder dessen Bevollmächtigten ist der Vertreter unserer Firma hinzuzuziehen, zumindest ist auf den Nachweis unserer Firma Bezug zu nehmen. Der Vertragsabschluß über ein von uns nachgewiesenes Objekt bzw. mit einem durch uns nachgewiesenen Interessenten ist uns umgehend anzuzeigen. Wir sind berechtigt, von abgeschlossenen Verträgen Abschriften zu verlangen. Der Angebotsempfänger ist verpflichtet, uns diese zu beschaffen.

Ein Provisionsanspruch gegenüber unserer Firma bleibt auch dann bestehen, wenn der abgeschlossene Vertrag rückgängig gemacht oder aus anderen Gründen, gleich welcher Art und Bezeichnung, die in der Person des Kaufinteressenten liegen, nicht bestehen bleibt.

Wird innerhalb von 3 Jahren mit dem von unserer Firma nachgewiesenen Vertragspartner ein Kaufvertrag/ Mietvertrag/ Pachtvertrag – auch über ein anderes Objekt – abgeschlossen, so verpflichtet sich der Käufer/ Mieter/ Pächter zur Zahlung einer Nachweisprovision.

5. Eigentümerangaben, freibleibend, keine Gewähr
Der Makler weist darauf hin, dass die von ihm weiter gegebenen Objektinformationen vom Verkäufer bzw. von einem Verkäufer beauftragten Dritten stammen und von ihm, dem Makler, auf ihre Richtigkeit nicht überprüft worden sind. Es ist Sache des Kunden, diese Angaben auf ihre Richtigkeit hin zu prüfen. Der Makler, der diese Informationen nur weitergibt, übernimmt für die Richtigkeit keinerlei Haftung.

6. Haftungsbegrenzung
Die Haftung des Maklers wird auf grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten begrenzt, soweit der Kunde durch das Verhalten des Maklers keinen Körperschaden erleidet oder sein Leben verliert.

7. Verjährung
Die Verjährungsfrist für alle Schadenersatzansprüche des Kunden gegen den Makler beträgt 3 Jahre. Sie beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem die Schadensersatzverpflichtung auslösende Handlung begangen worden ist. Sollten die gesetzlichen Verjährungsregelungen im Einzelfall für den Makler zu einer kürzen Verjährung führen, gelten diese.

8. Gerichtsstand
Sind Makler und Kunden Vollkaufleute im Sinne des Handelsgesetzbuches, so ist als Erfüllungsort für alle aus dem Vertragsverhältnis herrührenden Verpflichtungen und Ansprüche und als Gerichtsstand der Firmensitz des Maklers vereinbart.

9. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen oder Teile davon unwirksam werden, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt werden. Die jeweils unwirksame Bestimmung soll zwischen den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und im übrigen den vertraglichen Vereinbarungen nicht zuwider läuft.